Im Test: Guardians of Ember – Hack&Slash meets MMO!

Auf der Suche nach dem perfekten Spiel kommt jeder einmal an den Punkt, wo er/sie sich denkt, wie es wohl wäre, wenn man klassische Game-Genre einfach mal wild mixt. So geschehen im Genre Hybrid Guardians of Ember.

goe_pic1Insel Games, bekannt für die Angel – Simulation „World of Fishing“ bringt uns direkt aus Malta sein neustes Projekt mit: Guardians of Ember. Was zunächst aussieht, wie ein Diablo-Abklatsch, überzeugt im zweiten Hinschauen allerdings durch eine gut durchdachte Mixtur aus MMO und Hack & Slash. Die Steuerung, für H&S-Games typisch, wird per Mausklickerei durchgeführt, ebenso wie alle Angriffe und Special Skills. Direkt fällt aber auf, dass auch die Bewegung mit den MMO-typischen WASD-Tasten möglich ist.

Das Klassensystem in Guardians of Ember…

…lässt dem geneigten Spieler extrem viele Freiräume. So ist einzig die Ausrüstung später dafür verantwortlich, ob ihr Tank oder DD seit, Heal oder DD oder ein Fernkämpfer mit Supportfähigkeiten. Die Grundklasse wählt ihr aus 3 Rassen und 6 verschiedenen Klassen, wie zum Beispiel dem Ranger, Arkanisten oder Ritter(Krieger) und ab Level 15 wählt ihr, MMO-typisch wiederum eine zweite Spezialisierung, um euch für Soloplay oder Gruppenspiel zu wappnen und euch eure Spielweise entsprechend anzupassen. Dabei stehen euch rund 300 Skills zur Verfügung , die ihr immer weiter ausbauen und verbessern könnt.

Happy Looting…

ist vermeintlich eine der treffendsten Beschreibungen, wenn es an die Drops in Guardians of Ember geht. Es droppt nämlich so ziemlich alles, von Tränken zur Heilung und Energiegewinnung, bishin zu Ausrüstung verschiedener Qualitäten für alle Klassen (!) und sogar Ingame Sammelkarten, die gebietsspezifisch gefunden und komplettiert werden möchten und euch dann einen Stat-Bonus gewähren. Wie in guter Diablo Manier droppen euch also erst tausende, unnütze Items, bis dann endlich einmal etwas nützliches zu Boden fällt, nachdem ihr den 246.911 Mob erledigt habt. Aber genau das weckt die Sammelleidenschaft und das Gefühl, immer weiterspielen zu müssen, um doch irgendwann den Wunschdrop zu erhalten.

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Dungeons sind…

…in Guardians of Ember mitunter relativ anspruchsvoll, zumindest, wenn es um die Bosse geht, die einen mit einer breiten Palette an Fähigkeiten bearbeiten und schonmal ein bisschen Geschicklichkeit erfordern. Wählen könnt ihr zwischen zwei Schwierigkeitsgraden, wobei natürlich gilt: Je schwerer, desto besser der Loot! Logisch oder? Ausserdem gibt es kleinere, instanzierte Minidungeons, in denen ihr euch auch das ein oder andere nützliche Item abholen könnt und die nicht ganz so knackig sind. Ausserdem sind die Dungeons selten gleich aufgebaut, denn sie verändern sich jedesmal, wenn ihr sie erneut betretet.

PVP ist…

goe_pic3…auch dabei, in Form von Arenamatches in verschiedenen Teamgrößen, 1vs1, 3vs3 oder 5vs5. Zum ausführlichen Testen der PvP Features sind wir allerdings noch nicht gekommen.

Enchanting und Verbesserung von Ausrüstung oder das altbekannte Craften findet sich auch in Guardians of Ember wieder. Ihr braucht dazu wieder Ressourcen wie Erze oder Materialien aus verwerteten Items, die dabei zerstört werden. Ein bekanntes System, zu dem ihr in späteren Leveln Zugang erhaltet. Besonders zu erwähnen wäre noch das sehr detaillierte Housing. Viele SPieler wünschen sich dieses Feature und in Guardians of Ember ist es gleich von Beginn an implementiert. Vom Bilderrahmen über den Tisch bis hin zum Gartenzaun habt ihr dort allerlei Möglichkeiten, euch auszutoben.

 

Fazit:

Guardians of Ember kämpft zwar noch mit Startschwierigkeiten wie Lags und Abstürzen und wir konnten uns noch nicht allzu viel ansehen, was wir aber bisher gesehen haben, sieht schonmal sehr gut aus und macht Lust auf mehr. Kameraführung frei, einfach zu erlernendes Skillsystem, Crafting, Dungeons und Housing runden das gesamte Emberpaket schlussendlich ab und beweisen damit, das es auch gelungene Genre-Hybriden gibt. Bisher ist Guardians of Ember nur mit einem Server und in englischer Sprache unterwegs und wer sich selbst ein Urteil bilden will, kann dies in diversen Editionen ab 18,99 € auf Steam gerne tun.

Wertung: 7/10 (Early Access)


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[DT]


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